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15 carte

Details of the digestive system's function, including ingestion, digestion, absorption, and defecation, as well as the liver's roles in regulation, metabolism, and detoxification. Information on cholesterol synthesis and bile acid function is also included.

15 carte

Ripassa
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Domanda
Was sind die Anfangs- und Endpunkte des Verdauungssystems?
Risposta
Das Verdauungssystem beginnt mit der Nahrungsaufnahme durch den Mund und endet mit der Ausscheidung durch den After.
Domanda
Welches Enzym im Speichel beginnt die Kohlenhydratverdauung?
Risposta
Die Amylase im Speichel beginnt mit der Zerlegung von Kohlenhydraten.
Domanda
Was ist die Hauptfunktion des Ösophagus?
Risposta
Der Ösophagus transportiert den Speisebrei durch peristaltische Bewegungen vom Mund zum Magen.
Domanda
Welche Zellen im Magen produzieren Salzsäure?
Risposta
Die Belegzellen (Parietalzellen) im Magen sind für die Produktion von Salzsäure und dem Intrinsic Faktor verantwortlich.
Domanda
Wie wird Pepsinogen zu Pepsin aktiviert?
Risposta
Pepsinogen, eine Vorstufe, wird durch die Magensäure (Salzsäure) in das aktive Enzym Pepsin umgewandelt.
Domanda
Was ist die Funktion des von den Nebenzellen produzierten Schleims?
Risposta
Der alkalische Schleim, der Bikarbonat enthält, schützt die Magenwand vor der Selbstverdauung durch die Magensäure.
Domanda
Welche Funktion hat das Hormon Gastrin?
Risposta
Gastrin stimuliert die Produktion von Magensäure und Pepsinogen sowie die Sekretion von Pankreas und Galle.
Domanda
Welches Hormon hemmt die Magensäureproduktion?
Risposta
Somatostatin, das von den D-Zellen produziert wird, hemmt die Produktion von Magensäure und Pankreassaft.
Domanda

Wo wird Eisen hauptsächlich resorbiert?

Risposta

Eisen wird zusammen mit Kalzium hauptsächlich im Duodenum (Zwölffingerdarm) resorbiert.

Kohlenhydrate werden überwiegend im Jejunum resorbiert.

Domanda
Welcher Abschnitt des Dünndarms resorbiert Vitamin B12?
Risposta
Das Ileum ist für die Resorption von Vitamin B12 und Gallensäuren verantwortlich.
Domanda
Was versteht man unter dem 'First-Pass-Effekt' der Leber?
Risposta
Die Leber entgiftet das Blut von Stoffen wie Alkohol und Medikamenten, bevor es in den großen Körperkreislauf gelangt.
Domanda
Wie reguliert die Leber den Blutzuckerspiegel?
Risposta
Durch Glykogensynthese (Speicherung von Glukose) und Glykogenolyse (Freisetzung von Glukose).
Domanda
Woraus wird Gallensäure in der Leber gebildet?
Risposta
Gallensäure wird in den Hepatozyten (Leberzellen) aus Cholesterin produziert.
Domanda
Welche Funktion hat die Gallensäure bei der Verdauung?
Risposta
Sie verkleinert Fettmoleküle (Emulgierung) und erleichtert so deren enzymatische Verdauung und die Resorption fettlöslicher Vitamine.
Domanda
Was ist die Funktion von Pepsin?
Risposta
Pepsin ist das Hauptenzym im Magen für die Verdauung von Eiweißen (Proteinen).

Physiologie des Verdauungssystems: Cheat-Sheet

Das Verdauungssystem ist der Weg der Nahrung durch den Organismus, von der Aufnahme bis zur Ausscheidung. Es umfasst 6 wesentliche Schritte zur Resorption wichtiger Nährstoffe (Fett, Zucker, Proteine, Vitamine, Elektrolyte).

Die 7 Stufen der Nahrungspassage

  1. CHEMISCHE PRÜFUNG

  2. INGESTION (Aufnahme)

  3. SEKRETION

  4. MISCHEN & FORTBEWEGEN

  5. DIGESTION (Verdauung)

  6. RESORPTION (Aufnahme von Nährstoffen)

  7. DEFÄKATION (Ausscheidung)

Die Nahrung wird im Verdauungssystem aufgenommen, zerkleinert, verdaut, resorbiert und ausgeschieden.

1. VORPRÜFUNG: Erste Einschätzung der Nahrung

  • AUGEN: Visuelles Erscheinungsbild

  • NASE: Geruch

  • MUND: Geschmacks-, Mechano- & Thermorezeptoren

ANSEHEN / GERUCH / GESCHMACK wird an ZWISCHENHIRN & LIMBISCHES SYSTEM gemeldet N. VAGUS stimuliert SPEICHELPRODUKTION.

2. INGESTION: Nahrungsaufnahme im Mund

Die Nahrungsaufnahme erfolgt durch den Mund. Im Mund wird die Nahrung:

  • Geprüft (Papillen)

  • Angefeuchtet durch Speichel

  • Zerkleinert durch ZÄHNE & SPEICHEL

Speichel – Produktion & Funktion (ca. 1,7 L/Tag)

  • Enzyme:

    • AMYLASE: Zerlegt KOHLENHYDRATE

    • ABWEHRSTOFFE: Schutz vor Bakterien

    • GLEITSTOFFE: Erleichtert Transport der Nahrung

  • Schmecken: Ermöglicht Geschmacksempfindung durch Zerkleinerung

Speichelproduktion: Reduziert bei ANGST & NERVÖSITÄT, steigt bei APPETIT ("Wasser im Mund").

3. BEFÖRDERUNG: Mund zum Magen (ÖSOPHAGUS)

Der Speisebrei wird durch PERISTALTIK zum Magen transportiert. Geringe Schleimproduktion ermöglicht reibungsloses Gleiten.

4. MAGEN: Die Hauptverdauung

Der Magen nimmt den Speisebrei auf und schließt sich sofort, um REFLUX zu verhindern.

  • Oberer Teil (KARDIA): SPEICHERUNG der NAHRUNG

  • Unterer Teil (ANTRUM): Peristaltik Bewegung & Verdauung durch Sekrete

Drüsen & Sekrete des Magens (FUNDUS & KORPUS)

BELEGZELLEN

HAUPTZELLEN

NEBENZELLEN

ECL-ZELLEN

  • SALZSÄURE:

    • Zerstört Bakterien

    • Aktiviert PEPSIN (von Hauptzellen)

  • INTRINSIC FAKTOR: Wichtig für VIT B12

  • Rezeptoren für HISTAMIN/ACETYLCHOLIN/GASTRIN

  • PEPSINOGEN: Vorstufe von PEPSIN

  • Wird durch MAGENSÄURE zu PEPSIN aktiviert

  • ENZYM für EIWEISSVERDAUUNG

  • SCHLEIM: Besteht aus BIKARBONAT (alkalisch)

  • Verhindert Selbstverdauung des MAGENS

  • HISTAMIN: Stimuliert Säureproduktion

Drüsen & Sekrete des Magens (ANTRUM & PYLORUS)

G-ZELLEN (Antrum)

D-ZELLEN

EC-ZELLEN

  • GASTRIN:

    • Stimuliert MAGENSÄURE & PEPSINOGEN PRODUKTION

    • Stimuliert PANKREAS & GALLE zur Sekretion

  • SOMATOSTATIN:

    • Hemmt MAGENSÄURE & PANKREASSAFT PRODUKTION

    • Hemmt Darm- und Magenbeweg

lichkeit

  • SEROTONIN

5. DÜNNDARM: Die Hauptresorption

Nach der Magenverdauung tritt der Speisebrei portionsweise durch den PYLORUS in den DÜNNDARM, wo die Nährstoffe resorbiert werden.

Mechanismus der Resorption:

  1. Magensäure wird durch PANKREASSEKRET (alkalisches Bikarbonat) neutralisiert.

  2. Nahrung wird durch VERDAUUNGSENZYME aufgespalten (aus Gallensäure & Pankreassaft).

  3. Stoffe werden aktiv durch NATRIUM resorbiert.

  4. WASSER folgt osmotisch mit den enthaltenen STOFFEN.

  5. Resorbierte Stoffe werden über Blut- und Lymphsystem transportiert.

Auch WASSER und ELEKTROLYTRESORPTION findet hier statt.Sekretion wird gestoppt, wenn der Dünndarm leer ist (hormonell & nerval gesteuert).

Was wird wo resorbiert?

DUODENUM

EISEN, KALZIUM, KOHLENHYDRATE

JEJUNUM

KOHLENHYDRATE, FETT, PROTEINE, VITAMINE, WASSER

ILEUM

VIT B12, GALLENSÄURE, KALZIUM, WASSER

6. DICKDARM: Weg zur Ausscheidung

Im DICKDARM wird weiter resorbiert, was zuvor nicht aufgenommen wurde (v.a. Wasser und Elektrolyte). Alles, was nicht resorbiert werden kann AUSSCHEIDUNG.

7. DEFÄKATION: Ausscheidung

Entsorgung aller nicht resorbierten STOFFE durch den AFTER. Vor der Ausscheidung wird der KOT im RECTUM gespeichert.

Physiologie der LEBER: Ein "Multitask"-Organ

Die LEBER hat viele Funktionen:

1. REGULIERUNGSFUNKTIONEN

  • Blutzuckerspiegel:

    • GLYKOGENSYNTHESE: Glukose wird als GLYKOGEN gespeichert.

    • GLYKOGENOLYSE: Glykogen wird freigesetzt und in Glukose umgewandelt.

  • Eisengehalt:

    • EISEN wird aus Erythrozytenabbau gespeichert.

    • EISEN wird für neue Erythrozytenbildung freigesetzt.

  • Strömende Blutmenge (BLUTRESERVOIR):

    • Veränderung der Lebergefäße beeinflusst die Blutmenge.

    • (Auch Blutbildung bis 5. Fetalmonat)

2. STOFFWECHSELFUNKTIONEN

  • Produktion von 95% der KÖRPERPROTEINE (z.B. GERINNUNGSFAKTOREN).

  • Überarbeitung von NÄHRSTOFFEN: Auf- & Abbau von FETTSÄUREN, PHOSPHOLIPID & CHOLESTERIN.

  • BILDUNG von GALLENSÄUREN: Aus CHOLESTERIN gebildet.

3. ENTGIFTUNGSFUNKTIONEN

  • FIRST-PASS-EFFEKT: Die LEBER entgiftet das Blut von schädlichen Stoffen, bevor es in den Körperkreislauf gelangt.

    • ALKOHOL

    • AMMONIAK

    • MEDIKAMENTE

  • Umwandlung von HÄMOGLOBIN zu BILLIRUBIN.

CHOLESTERIN (CHOLESTEROL) SYNTHESE

  • Aufbau:

    • Produziert in LEBER und DARMSCHLEIMHAUT.

    • Stammt aus FETT.

  • Funktion:

    • Zellmembrankomponent: Beeinflusst Permeabilität.

    • Produktion der GALLENSÄURE: Für die Verdauung.

    • Vitamin D Stoffwechsel: Für Kalziumfixierung am Knochen.

    • Hormonelle Rolle: Notwendig für die Produktion von STEROIDHORMONEN (Nebenniere, Hoden, Ovarien).

GALLENSÄUREN

  • Produktion: Aus CHOLESTERIN von HEPATHOZYTEN der Leber.

  • Speicherung:

    • Transport von der Leber zur GALLENBLASE (Ductus Hepato-Choledochus).

    • Speicherung außerhalb der Mahlzeiten in der Gallenblase.

  • Abgabe (wenn benötigt):

    • Hormon CHOLECYSTOKININ stimuliert GallenblasenkonRAKTION.

    • ÖFFNUNG von SPHINKER ODDI.

    • Gallensäure gelangt in das DUODENUM.

  • Funktion:

    • Verkleinert FETTMOLEKÜLE (Emulgation).

    • Vereinfacht dadurch die VERDAUUNG von FETTMOLEKÜLEN.

    • RESORPTION von VIT A, D, E, K (fettlösliche Vitamine).

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